Spannungsspitzen im Stromnetz entstehen häufiger, als viele vermuten. Ein Blitzeinschlag in der Nähe genügt, um über Leitungen Schäden an angeschlossenen Geräten auszulösen, selbst wenn das Gebäude selbst nicht getroffen wird. Schalthandlungen im öffentlichen Netz, das Ein- und Ausschalten großer Verbraucher oder Fehler in der Zuleitung können ebenfalls kurzzeitige Spannungserhöhungen verursachen.
Besonders empfindlich reagieren darauf moderne Elektronik, Kommunikationstechnik, Steuerungen und Messsysteme. Wer also Photovoltaikanlagen, Wallboxen, Smart-Home-Technik oder andere sensible Komponenten betreibt, hat guten Grund, über einen abgestimmten Schutz nachzudenken. Fehlende Schutzmaßnahmen können im Schadensfall auch versicherungsrechtliche Fragen aufwerfen.